Wir schiessen zu wenig Tore…

…aber glücklicherweise trifft unser Gegner das Tor auch nicht.

Ein Satz und das Spiel gegen Appenzell von gestern Freitag wäre zusammengefasst. Doch für die treuen Leser und Fans unserer Homepage wäre dies natürlich zu wenig, darum einige Worte (mehr) zum Spiel.
3:1, ein Spiel der Torhüter. Beide Michis, der Ranger und der Appenzeller, zeigen eine bravouröse Vorstellung. Während im ersten und dritten Drittel vor allem der Appenzeller Michi geprüft wurde, hielt unser Michi die Rangers im Mitteldrittel im Spiel. Mit einer riesigen Gelassenheit parierte er die Appenzeller Abschlüsse, als wären es Äpfel, die es von Bäumen zu pflücken gäbe. Der Ausgleichtreffer fiel dann trotzdem noch, irgendwie fand ein Ball, abgelenkt von Stöcken und Beinen den Weg ins Tor.

Doch mit nur einem Gegentor nach 40 Minuten darf man im Unihockey zufrieden sein. Ärgerlicher ist es, dass auch nur eines erzielt wurde, dabei hatten einige Spieler die Chancen dazu:
• Bruno schnappte sich direkt nach Ablauf seiner Strafe den Ball und zog alleine auf den Torhüter los ……vorbei!
• Huber war von einem Pass Ottis derart überrascht, dass er den Ball alleine vor dem Tor passieren liess
• Otti hatte schon den Torhüter umkurvt und lupfte den Ball ins Aussennetz
• Tres traf den Ball nach einem Querpass vor dem Tor nur so, dass dieser stehen blieb
• Grässli sah seine Gewaltschüsse im Powerplay pariert und wir verloren unsere makellose PP-Bilanz (Neu 4/5, 80%)

Obwohl die Chancenauswertung im letzten Drittel nicht besser wurde, durften die Rangers zweimal jubeln. Das 2:1 nach ca. 45 Minuten lenkte die Partie in die richtige Bahn und Remo konnte in der letzten Minute mit dem 3:1 den Sieg sichern.

Mit einem Fussballresultat siegten die Rangers in ihrem 2. Heimspiel, doch im nächsten Heimspiel möchten wir unseren Fans wieder mehr Tore zeigen. Und hoffentlich können wir bis dahin auch die Frage klären: „Wer ist eigentlich dieser Huber, der das 1:0 erzielte und die Nummer 11 trug?“