Verdient, aber glücklich gewannen die Rangers ihr letztes Heimspiel der Saison gegen den STV Berg mit 10:7. Verdient deshalb, da man viel mehr für das Spiel machte. Wohl zum ersten Mal in dieser Saison hatten die Rangers mehr Ballbesitz als der Gegner und spielten mit Ball ein ansehnliches Unihockey. Glücklich deshalb, weil sich die Rangers grobe Aussetzer in ihrer Defensive leisteten, sie lange einem Rückstand hinterherlaufen mussten und das Spiel erst in den letzten Minuten entscheiden konnten.
Nach dem Spiel sassen die beiden Trainer noch lange zusammen (manche Stimmen behaupten bis um 4.00 Uhr morgens ging die Matchanalyse von Hans und Tobi) und dachten über die letzten 60 Minuten Unihockey nach:
Tobi: „I cha da nid verstuh, dass mir am Fritigobed esewäg guet chun trainiere und nocher am nöchste Tag, zwor viel de Ball hen, abr am Afang wie nid parat sin.“
Hans: „Jo, villicht hemer äfach zviel vunne verlangt. Viel Gool schüsse weg em Goolverhältnis, offensiver stuh, effizient und konsequent si. Do hens doch numme gwüsst wa mache…“
„Abr im 17. Saisonspiel chame doch vu denä Buebe verlange, dass sii afe echli me chun als am Afang und das si o vu selber gmerggen wenns nid guet isch und denn ötschis änderen. I wetts nid jedes Mol müesses abschnorre wie hüt noch 40 Minuten“
„Immerhin hez gnüzt… demfall losen no uf üs! I ha meä Müeh mit denä vielnä Fehler in de Verteidigung. Widr 3x mol noch Freistoss und denn als hinerschte Maa no de Ball verlüre… er segi am Fritigobed z´lang umeghogged heter mir no gseit de Lukas“
„Denn söller dehei blibe, wenners nid verlide mag… aber defür het de Sämi mol recht toe. Bi sim zweite Gool zum 5:5 hets gfungget wo de Ball d`Latte gstreift het, soe scharf isch de Ball gsi!“
„Jo, nochem 5:5 isch gad echli glofe, 6:5 un 7:5 sin gad sofort o cho… nu schad das mir´s widr nid herä kriegen zum de Match scho den z´entscheide“
„Seb hen denn jo die Junge gmacht, Tres het vorbereitet und de Stephan het si usem Slot undr Latte ghaue. Saugeil gsi! De jung Zürcher cha no hockeyle und passt ono zu de Rangers!“
„Halt Tobi, de Stephan isch no knapp St. Galler, er isch us Schmerikä, het aber halt e Frisur wie en Zürcher…“
„Ha, seb stimmt, isch aber o egal… chom mir nenn no eis vorem schlofe“
Jawohl, Proscht!
Proscht! Uf d´Rangers!
Yannik Zimmermann nimmt Stellung zum Match: