Herren – naja…

Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden. – René Descartes

Einmal mehr war das erste Drittel der Rangers zum Vergessen. Eigentlich deuteten die ersten Einsätze nicht darauf hin, dass die Rangers nach dem ersten Gegentor in der 4. Minute den Winterthurer das erste Drittel schenken würden. Doch – warum auch immer – es geschah. 5:0 Rückstand nach den ersten 20 Minuten – eine (zu) grosse Hypothek.

Gehen wir der Sache einmal genauer auf den Grund mit einer Analyse vor und nach dem Spiel.

16:30 Uhr

Die Rangers trudeln in die Halle ein. Die Matchvorbereitung beginnt. Der Fahrplan ist bekannt. Einige Nutzen die freie Zeit bis zur gemeinsamen Vorbereitung in der Halle mit Stock und Ball, Frisuren werden gemacht oder die neusten Neuigkeiten ausgetauscht – « Hesch köärt, er het e nöie Fründin!». Die Stimmung ist gut, so soll es auch sein.

Danach kommt das gemeinsame Warm-up und kurz vor Spielbeginn stimmt man sich in der Kabine mit viel Brunftgebrüll auf das Spiel ein. Was soll da noch schiefgehen?

21:30 Uhr

Das Spiel ist zu Ende, die Halle leergeräumt. Hochmotiviert wird der Abend geplant. Schäflibar, Sargans, Schaan viele müssen und wollen den Abend noch nutzen. Kaum in der Bar angekommen wird um die besten Plätze gekämpft, jeder will zuerst bestellen und wehe das Getränk des Kollegen kommt vor dem Eigenen – eine persönliche Niederlage. Plötzlich ist ein Ehrgeiz da, der zu Spielbeginn fehlte. Auch sprudeln aus den Rangern Verbesserungsvorschläge, was zu tun gewesen wäre – nur leider einige Stunden zu spät. Fairerweise muss dazu gesagt werden, dass es nach dem Spiel immer einfacher ist, Verbesserungen anzubringen und irgendwie haben die (teils hitzigen) Diskussionen nach den Spielen ihren Reiz im Mannschaftsport.

Zurück zum Spiel:

Was für die Rangers spricht, dass sie es wieder geschafft haben, nach dem 6:0 zur Spielmitte, Moral zu tanken und zurückzukommen. Allen voran die Familie Tischhauser, 3x Remo und 2x Tres, führten die Rangers bis auf ein Tor zurück ins Spiel. Und die Chancen für den Ausgleich und die Rettung in die Verlängerung waren da, doch es sollte nicht sein.

Und ganz ehrlich, ob ein Punkt nach einem solchem Fehlstart verdient gewesen wäre, beantworte ich mit Nein. Wir können uns nicht in jedem Spiel zu Beginn, das Leben schwer machen und darauf hoffen, dass wir es dann schon noch zurecht biegen…

UHC R. Grabs-Werdenberg – UHC Winterthur United 5:6 (0:5, 1:1, 4:0)
Schulanlage Unterdorf, Grabs. 59 Zuschauer. SR Zahnd/Zahnd.
Tore: 4. E. Beck 0:1. 5. T. Sommer (A. Morandi) 0:2. 5. R. Schneider (E. Beck) 0:3. 14. R. Schneider 0:4. 17. N. Nägeli (F. Braun) 0:5. 29. D. Näf (E. Beck) 0:6. 37. R. Tischhauser 1:6. 43. A. Tischhauser 2:6. 52. R. Tischhauser (H. Sturzenegger) 3:6. 55. R. Tischhauser 4:6. 58. A. Tischhauser (M. Egli) 5:6.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC R. Grabs-Werdenberg. 2mal 2 Minuten gegen UHC Winterthur United

Für die Rangers im Einsatz:

Ueli, Lukas H.

Lukas V., Hans; Otti, Egli, Remo

Röbi, Christof; Très, Elias, Hannes

Sämi, Adi; Daniel, Curdin, Yannik

Niklas, Lukas S.

Staff:

Frehner

Britschgi