Irgendwann letzte Saison habe ich aufgehört Matchberichte zu schreiben, weil es nichts Neues zu schreiben gab. Die Rangers spielten zu Beginn schlecht, wurden dann aber besser und manchmal gewann man am Schluss und manchmal halt nicht. Jedes Wochenende dieselbe Geschichte.
Meine Hoffnung war gross, auf die neue Saison wieder spektakuläre Geschichten erzählen zu können, doch meiner Fantasie wurde beim ersten Saisonspiel auswärts gegen Nesslau ein herber Dämpfer zugefügt. Die Drittelsresultate von (1:4; 0:2; 4:0) erzählen eine uns altbekannte Geschichte. Von Flop zu (fast) Top, von Enttäuschung zu Euphorie – für den Zuschauer hatte die Aufholjagd vom 1:6 zum 5:6 noch etwas Spannendes an sich, doch für die Rangers war dieser Spielverlauf und die damit verbundene Niederlage im ersten Saisonspiel nichts anderes als eine Enttäuschung.
Viel mehr kann man über dieses Spiel nicht schreiben, doch glücklicherweise brannten sich die besten Aussagen nach dem Spiel bei der Chropfleerete in der Garderobe in meinen Kopf:
«di erste 40 Minute sin so fad gsi, wie mini Frou chochet»
«di Alte sin aifach nuno alt»
«di Junge söllen meä hockeyle und nid immer nu ins Fitness»
«de Röbi isch vorem Match no nid esoä grau gsi»
«wemer scho nid mögen seggle, sötte me halt chli meä de Chopf bruche»
Nesslau Sharks – UHC R. Grabs-Werdenberg 6:5 (4:1, 2:0, 0:4)
Sporthalle Büelen, Nesslau. SR Helbling/Helbling.
Tore: 16. C. Herrli (S. Fäh) 1:0. 18. L. Schubiger 2:0. 18. A. Tischhauser (R. Tischhauser) 2:1. 18. L. Schubiger 3:1. 19. A. Gebert (M. Moser) 4:1. 32. P. Huser 5:1. 34. A. Gebert (O. Schläpfer) 6:1. 44. R. Tischhauser (A. Tischhauser) 6:2. 54. H. Sturzenegger (M. Ottiger) 6:3. 57. (Eigentor Nesslau) 6:4. 60. R. Tischhauser (H. Sturzenegger) 6:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Nesslau Sharks.